warum nur noch englisch gelesen wird

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Beim Durchstöbern anderer Bücherblogs ist mir ein Trend aufgefallen: Häufig werden deutsche Bücher, bzw. deutsche Übersetzungen gar nicht mehr gelesen, sondern man greift kurzerhand zum englischen Original. Da ich mehrere Jahre in England und in der USA auf die Schule gegangen bin, ist es für mich nicht unüblich, eher auf englisch als auf deutsch zu lesen. Aber abgesehen davon – was sind die Gründe, dass, besonders unter Jugendlichen, deutsche Bücher nicht mehr gekauft werden? Doch vielleicht Mainstream oder was?

Das erste Mal, als ich einen nicht-deutschen Roman in Deutschland gekauft habe, war, als ich Clockwork Angel von Cassandra Clare gelesen habe und mit Schrecken festgestellt habe, dass der Folgeband erst in einem Jahr erscheinen würde. In der USA allerdings ist das Buch schon länger auf dem Markt gewesen – der Hauptgrund also, wieso ich damit angefangen habe, ist also schlicht und ergreifend die Tatsache, dass deutsche Verlage häufig sehr viel Zeit zum Übersetzen brauchen – wir armen deutschen Leser können also hm eierschaukeln hm nicht anders als seeehr lange warten.

Dann ist da natürlich der Geldaspekt. Normale Jugendromane kosten oft bis zu zwanzig Euro oder mehr – für ein armes Mädchen, das gerne shoppen geht und auch nicht so viel Taschengeld erhält nicht gerade ideal. In der Originalsprache sieht es schon total anders aus – der Preis geht meist bis auf eine einstellige Zahl zurück. Yeii.

Josephine Angelini ist einer meiner Lieblingsautoren. Ich L.I.E.B.E. ihre Göttlich-Serie. Band 1 wurde von mir brav auf deutsch gelesen. Bis ich ihr 1. und 2. Buch zufällig bei einem von ihr veranstalteten Gewinnspiel gewann; die Kopien waren natürlich auf englisch. Und ich las den 2. & 3. Band auf deutsch. Verglich. UND…..ein beachtlicher Teil des Charmes der Charaktere verschwand in der deutschen Ausgabe. Puff. Weg. Also: In Originalausgaben kommen Witze und so einfach viel besser rüber, weil der Schreibstil nicht irgendwie (zumindest leicht) verfälscht wird!

Und dann gibt’s ja noch die persönlichen Punkte. Ich bin ein Leser, der sich vom Cover beeinflussen lässt. Und Englische/Amerikanische sehen häufig einfach kreativer aus!

Ach, und bevor ich’s vergesse: Das Lesen englischer Bücher fördert den englischen Wortschatz ungemein! ☺

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