rezension: poison princess

PoisonPrincessTitel: Poison Princess
Autorin: Kresley Cole
Verlag: Simon & Schuster
Seitenzahl: 369
Meine Meinung: Muss. Man. Unbedingt. Lesen!!! Unbedingt!!!
Kurz und knapp: Eine geniale postapokalyptische Geschichte, die absolut einzigartig ist.
She could save the world—or destroy it.

Sixteen year old Evangeline “Evie” Greene leads a charmed life, until she begins experiencing horrifying hallucinations. When an apocalyptic event decimates her Louisiana hometown, Evie realizes her hallucinations were actually visions of the future—and they’re still happening. Fighting for her life and desperate for answers, she must turn to her wrong-side-of-the-bayou classmate: Jack Deveaux.

But she can’t do either alone.

With his mile-long rap sheet, wicked grin, and bad attitude, Jack is like no boy Evie has ever known. Even though he once scorned her and everything she represented, he agrees to protect Evie on her quest. She knows she can’t totally depend on Jack. If he ever cast that wicked grin her way, could she possibly resist him?

Who can Evie trust?

As Jack and Evie race to find the source of her visions, they meet others who have gotten the same call. An ancient prophesy is being played out, and Evie is not the only one with special powers. A group of twenty-two teens has been chosen to reenact the ultimate battle between good and evil. But it’s not always clear who is on which side…

Ich weiß nicht, wie ich diese Rezension schreiben soll, ohne zu subjektiv zu klingen. Kresley Cole nämlich ist nicht nur eine Meisterin des Geschichtenerzählens, nein, sie überzeugt tatsächlich durch ihren Schreibstil. Ich muss zugeben, dass ich nicht viele Erwartungen hatte, als ich mit dem Lesen dieses Buches begann. Klar, ein Mädchen, das Halluzinationen hat – solche Bücher gibt es ja recht häufig. Doch je mehr ich las, umso mehr wurde ich in Evies Welt reingezogen und konnte das Buch kaum noch weglegen.

Das Buch an sich ist in drei Teilen aufgeteilt: 1. Der Zeit vor der Apokalypse, 2. der Zeit nach der Apokalypse, in der Evie ihre Geschichte vor der Apokalypse erzählt (d.h. 1.) und 3. der Zeit bevor Evie ihre Geschichte erzählt, die aber trotzdem nach der Apokalypse stattfindet. (Kapito?). Geschickt weiß es Kresley Cole, die drei Handlungsstränge zeitlich miteinander zu verbinden.

Evie ist 16 Jahre alt, reich, verwöhnt, und abgesehen vom „schönen Rumsitzen“ und „hübsch auszusehen“ zu nichts gut. Bis sie von einem Tag auf den anderen auf einmal Halluzinationen von der Apokalypse bekommt, die schließlich tatsächlich eintrifft.Empress
Die Apokalypse an sich wird nur als „Flash“ beschrieben, ein kurzes Aufleuchten und PAFF, die Mehrheit der Bevölkerung ist tot. Das machte mich neugierig: Wie kann es sein, dass sie Visionen hatte? Wird sie es schaffen, zu überleben? Und wenn ja, wie? Wie wird sie es psychisch überstehen?
Mit der  Antwort, die sich die Autorin dazu einfallen ließ, habe ich überhaupt nicht gerechnet. Sie baut einen Fantasy-Aspekt mit ein, welchen ich überhaupt nicht erwartet hätte; nämlich Tarot-Karten: 22 große Arkana-Karten, die von 22 Teenagern in Real Life personifiziert werden und so auch dementsprechend besondere Fähigkeiten haben: DerNarr, der Magier, der Mond, der Tod – sie alle haben ein bestimmtes Ziel, das in totale und absolute Verwüstung mündet. Wortwörtlich spielen sie sich gegeneinander aus.
Und Evie? Ihre Bestimmung ist es, die Kaiserin zu sein. Ich konnte ihre Verzweiflung, ihre Ängste, ihre Fehler völlig nachvollziehen, denn wie gesagt – sie hat entweder die Macht, die Welt zu retten, oder alles zu zerstören. Und trotz Allem und eher WEIL sie ein so gebrochenes und missverstandenes Mädchen ist, konnte ich sie in mein Herz schließen – denn sie ist SECHZEHN und muss schon so viel Verantwortung auf sich nehmen.

Kresley Cole versteht es, eine Welt voller Geheimnisse zu erschaffen, denn „Arcana means secret!“. Jedes Kapitel birgt eine neue überraschende Wendung. Sogar Zombies kommen im Buch vor! Und trotz Allem werden auch ernstere Themen wie Vergewaltigung und Autismus im Buch behandelt. Hut ab, dass sie so viele Themen in ein einziges Buch verweben konnte.

Den männlichen Gegenpart stellt Jackson Deveaux dar. Er ist der Bad Boy. Er ist stark. Ein Player. Kriminell. Er flirtet auf Französisch *___* . Er ist aufmerksam. Verantwortungsbewusst. Treu. Er ist für Evie da, wenn sie ihn braucht. Er ist derjenige, den Evie braucht.
Ich hör hier jetzt mal lieber auf, bevor ich zuu mädchenhaft werde.

Einen Kritikpunkt habe ich aber doch. Den Cliffhanger am Ende. Heutzutage ist es ja vielleicht Mainstream, Trilogien bzw. Serien zu schreiben; und an sich habe ich eigentlich nichts dagegen. Langsam allerdings kriege ich den Eindruck, dass Autoren/Verlage Cliffhangers als lahme Trickse benutzen, um Leser zum Kauf des nächsten Buches zu bringen. Ähm ich mein‘, wenn das Buch alleine schon gut genug ist……WOZU?!

Cover
Fast perfekt. Eine düstere und geheimnisvolle Stimmung erzeugt das Cover auf jeden Fall, besonders noch mit der Feuerwand im Hintergrund. Auf der Rückseite des Covers sieht man nochmal Jackson auf seinem Motorrad…… *-*

Oh, und Evie & Jackson im Vordergrund sind seeeehr gut getroffen. Auf jeden Fall. Die goldenen Buchstaben und deren Verschnörkelungen sind das i-Tüpfelchen zum Ganzen. Nur…ich weiß nicht, aber ich finde die Models, besonders den, der Jackson darstellt, fast schon zu alt. Deshalb das „fast“.

Fazit
Poison Princesshat mich positiv überrascht. Kresley Cole hat es geschafft, einen gefühlvollen und bildgewaltigen Roman mit so vielen neuen (Fantasy)Elementen zu erschaffen. Geschickt weiß sie es, verschiedene Themen wie die Tarotkarten, ja sogar eine Liebesgeschichte mit ins Buch einzubinden, ohne dass die Handlung unübersichtlich wird oder die Spannung verloren geht. Vor allem die Authentizität der Geschichte (wenn es ums blanke Überleben geht) und die der Hauptcharaktere überzeugt. Aus diesen Gründen:

5CC

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